Du legst deine Arme um mich und mein Verstand kann nicht aufhören, sich zu drehen. Ich erinnere mich an eine Dezembernacht, Schneeflocken fielen auf unsere Nasenspitzen, unser Mund verlor sich gegenseitig und die seltsame Wärme in meinem Bauch lehrte mich zum ersten Mal, dass es in Ordnung war, unbekannten Lippen zu vertrauen. Weil nicht alle Zungen so schmecken würden wie die, mit der ich mich zuletzt verheddert hatte, versuchten nicht alle, mich kaputt zu machen. Schon gar nicht du.

Du legst deine Arme um mich und ich schließe meine Augen. Es war ungewollt bei Ihnen, wo ich wieder gelernt hatte, zu vertrauen. Wo ich mir gesagt hatte, dass es in Ordnung ist, eine Vergangenheit loszulassen, die mich nur an das gebunden hat, was nicht mehr war. Es war okay, tief zu atmen. Es war in Ordnung, jemandem mein Herz zu zeigen und zu glauben, dass diese Person mich nicht zerstören wollte. Weil du es nicht bist. Und obwohl ich dich kaum kenne, weiß ich das.

Was sagst du zu jemandem, der sich selbst hasst?

Du legst deine Arme um mich und mein Herz ist wie eine alte Heizung, die wieder zum Leben erweckt wird. Ich kann fühlen, wie der Staub in der warmen Luft weht, wie der Motor Vollgas gibt, wie er wieder wild und schnell schlägt. Zum ersten Mal seit so langer Zeit spüre ich einen Puls, der durch jede Zelle meines Körpers pocht. Und ich erinnere mich, wie es sich anfühlt, am Leben zu sein.





Du legst deine Arme um mich und ich atme tief ein. Weil ich mich plötzlich auf diesen Moment geerdet fühle. Zu der Erde unter meinen Füßen, zu den Sternen, die über den Nachthimmel tanzen, zu den Menschen um mich herum, die meinen Namen nicht kennen und doch in unserem gemeinsamen Atem, unseren Händen, unserem Lachen, das die Luft erfüllt, verbunden sind. Ich atme und lasse mich entspannen, lasse mich an dich lehnen. Ohne Angst.

wie man seine erste Liebe vergisst und weitermacht

Du legst deine Arme um mich und ich schweige. Meine Gedanken rasen zehntausend Meilen pro Stunde, stellten sich Straßen vor, auf denen wir im Mondlicht tanzen werden, Gassen, in denen wir wie Kinder laufen und Hände halten, Restaurants, in denen Sie teures Geschirr bestellen und die gleiche Gabel teilen werden. Strände, an denen wir unsere Zehen eintauchen und das Salzwasser auf unsere sonnenverwöhnte Haut spritzen. Eine Zukunft, unbeschwert, ungebunden.

Du legst deine Arme um mich und ich bin wild. Greifen Sie verzweifelt nach Ihnen, um meinen Mund auf Ihren zu legen, meinen Traum auf Ihre Lippen zu küssen, bis wir die gleichen Wünsche erfüllen, bis die Zeit und der Raum zwischen uns nicht mehr verloren sind. Bis wir eins sind.



Du legst deine Arme um mich und ich fühle mich sicher. Denn zum ersten Mal suche ich nicht mehr nach jemandem, den ich füllen oder reparieren kann. Du bist nicht perfekt, aber du trägst dich mit Kraft und Intelligenz und ich muss keine Angst haben. Du stehst neben mir, neben mir. Wir teilen das Gewicht der Welt auf unseren Schultern und wenn ich ins Wanken gerate, treten Sie nicht zurück. Du lässt mich stark sein, aber nicht stark genug, dass ich dich nicht brauche. Du erstickst mich nicht, erstickst mich. Du lässt mich tanzen und rennen und schmeckst die Freiheit auf meiner Zunge, aber du verlässt nie meine Seite. Du bist auch frei und Hand in Hand drehen wir.

Du legst deine Arme um mich und ich werde endlich geliebt, wie ich geliebt werden muss.